| Server IP : 217.160.0.215 / Your IP : 216.73.216.226 Web Server : Apache System : Linux info 3.0 #1337 SMP Tue Jan 01 00:00:00 CEST 2000 all GNU/Linux User : p35818171 ( 3591632) PHP Version : 7.4.33 Disable Function : NONE MySQL : OFF | cURL : ON | WGET : ON | Perl : ON | Python : OFF | Sudo : OFF | Pkexec : OFF Directory : /homepages/46/d94061663/htdocs/backups/ |
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<html> <head> <title>aktuell</title> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"> <meta http-equiv="imagetoolbar" content="no"> <link rel="stylesheet" href="../css/styles.css"> <link rel="stylesheet" href="../css/styles.css" type="text/css"> </head> <BODY BG="#FFFFFF"> <!-- Backup der letzten Seite Stand 09.06.2020 ist gespeichert als "deutsch Josia 200609" in root-folder --> <br> <img src="http://www.concepts-of-doing.de/deutsch/aktuell/concepts of doing 2020 herrischried S1.jpg" width="100%" alt="concepts of doing 2020 festival flyer page 1"> <img src="http://www.concepts-of-doing.de/deutsch/aktuell/concepts of doing 2020 herrischried S2.jpg" width="100%" alt="concepts of doing 2020 festival flyer page 2"> <br><br><br> <!-- VERANSTALTUNGSTEXT --> <div class="codcopy" style="padding: 25px; font-size: 14px;"> <p> <strong style="text-transform: uppercase;">Wir bitten dringend um verbindliche Anmeldung unter <a href="mailto:festivalherrischried@gmail.com" class="aktuelles-link">festivalherrischried@gmail.com</a></strong> </p> <p style="color: #f6149c; font-weight: 700;"> Aufgrund der Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wird das Programm an beiden Abenden jeweils um 18.00 und 20.30 Uhr mit reduzierter Publikumszahl aufgeführt. Die Hinterlegung von Name, Telefonnummer oder Adresse ist aufgrund der Corona-Verordnung vom 29.5.2020 für die Teilnahme verpflichtend. Auf dem Gelände des Klausenhofes ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Erreichen des Sitzplatzes vorgeschrieben. Wir bitten um Verständnis hierfür. </p> <h1>If dogs run free, ...</h1> <p> “If dogs run free, then why not we”, so sollte dieser kurze Text beginnen. Doch dann kam Corona und rückte diesen Songtitel von Bob Dylan in einen anderen Zusammenhang. </p> <p> Kunst und musikalische Freie Improvisation im Besonderen sind bestimmt durch ihren Freiheitsdrang, das Verschieben der eigenen Grenzen und ein ständiges sich Erneuern. Der eigene innere Raum soll dabei in Beziehung oder gar in Deckung mit dem der anderen Beteiligten gebracht werden. Bereits über 100 Jahre zurück schrieb der italienische Komponist Ferrucio Busoni im Blick auf eine Musik der Zukunft: „Welch schöne Hoffnungen und traumhafte Vorstellungen erwachsen für sie! ... Nehmen wir es uns doch vor die Musik ihrem Urwesen zurückzuführen; befreien wir sie von architektonischen, akustischen und aesthetischen Dogmen; lassen wir sie reine Erfindung und Empfindung sein, ...“ Dieses 14. Festival von concepts of doing präsentiert führende europäische Musikerinnen und Musiker, die ihre Kunst dezidiert und fordernd formulieren. Es zeigt ein konsequentes, kurz gefasstes Spektrum dieser lebendigen Kunstform. </p> <p> Freilichtmuseum Klausenhof, Lindenweg 1, 79737 Herrischried </p> <p> Eintritt 15€, ermäßigt 10€ </p> <p> Veranstalter:<br> Förderverein Freilichtmuseum Klausenhof e.V.<br> unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Herrischried </p> <p><strong>Join Event on Facebook:</strong> <a href="https://www.facebook.com/events/179302260146154/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.facebook.com/events/179302260146154</a></p> </div> <!-- PROGRAMM --> <div class="codcopy" style="padding: 25px; font-size: 14px;"> <h1>Programm</h1> <p> <h2>Freitag</h2> 17. Juli<br> 18.00 + 20.30 Uhr </p> <p> <a href="#sophieundjoke" class="artist-link">Sophie Agnel / Joke Lanz</a><br> Sophie Agnel (F) Klavier<br> Joke Lanz (CH) Turntable </p> <p> <a href="#natachaundcatherine" class="artist-link">Natacha Muslera / Catherine Jauniaux</a><br> Natacha Muslera (F) Stimme<br> Catherine Jauniaux (F) Stimme </p> <p> <a href="#michelundco" class="artist-link">Doneda / Fite / Frangenheim / Lehn / Griener</a><br> Michel Doneda (F) Saxofone<br> Niklas Fite (S) Gitarre<br> Thomas Lehn (A) analoger Synthesizer<br> Alexander Frangenheim (D) Kontrabass<br> Michael Griener (D) Schlagzeug </p> <p> <h2>Samstag</h2> 18. Juli<br> 18.00 + 20.30 Uhr </p> <p> <a href="#haraldkimmig" class="artist-link">Harald Kimmig</a><br> Harald Kimmig (D) Violine </p> <p> <a href="#hansundco" class="artist-link">Hans Koch / Jonas Kocher / Frantz Loriot</a><br> Hans Koch (CH) Klarinetten Saxofone<br> Jonas Kocher (CH) Akkordeon<br> Frantz Loriot (F) Viola </p> <p> <a href="#elisabethundjoelle" class="artist-link">Elisabeth Harnik / Joëlle Léandre</a><br> Elisabeth Harnik (A) Klavier<br> Joëlle Léandre (F) Kontrabass </p> </div> <!-- BIOGRAFIEN --> <div class="codcopy" style="padding: 25px; font-size: 14px;"> <h1>Künstler-Biografien</h1> <!-- Sophie Agnel | Joke Lanz --> <h2 id="sophieundjoke">Sophie Agnel | Joke Lanz</h2> <p> Sophie Agnel (F) Klavier<br> Joke Lanz (CH) Turntable </p> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Agnel Sophie.jpg"> </div> </div> <h3>Sophie Agnel (Frankreich)</h3> <p> Sophie Agnel (*1964 in Paris) ist eine französische Pianistin, die insbesondere für die von ihr erweiterten Klangmöglichkeiten auf dem präparierten Klavier bekannt ist. Daneben setzt sie auch Synthesizer ein. </p> <p> Agnel vertiefte ihr klassisches Musikstudium in Paris zwischen 1985 und 1989 mit dem Schwerpunkt Jazz und Improvisation bei George Russell und David Liebman, bevor sie 1991 ihren Abschluss in Musikwissenschaften machte. Während des Studiums spielte sie mit ihrem Jazztrio, aber auch Chansons und afro-kubanische Musik. Seit den 1990er Jahren tritt sie einerseits als Solistin auf (wie z.B. 2007 auf dem Total Music Meeting), arbeitet aber andererseits auch in Duos mit Bruno Chevillon, Paul Rogers, Phil Minton, Catherine Jauniaux und in Trios mit Musikern wie Noel Akchote/Christian Rollet, Helene Breschand/Thierry Madiot, eRikm/Axel Dörner zusammen. Außerdem war sie Mitglied des Ensembles Archipel. Mit ihrem Qwat Neum Sixx (mit Daunik Lazro, dem Geiger Michael Nick und dem Live-Elektroniker Jérôme Noetinger) trat sie u.a. 2008 in Ulrichsberg auf. Weiterhin arbeitet sie regelmäßig mit Fabrice Charles, Jean Pallandre, John Butcher, Andrea Neumann, Rhodri Davies und Ikue Mori zusammen. 2014 holte Olivier Benoît sie ins Orchestre National de Jazz. </p> <p> Darüberhinaus war sie 15 Jahre lang als Musikpädagogin tätig, gründete an der Musikschule von Toulouse wo sie ihren Lebensmittelpunkt hat, eine Improvisationswerkstatt und leitet auch in anderen französischen Städten Klassen für kollektive Improvisation (mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, aber auch mit weiblichen Häftlingen). </p> <a href="https://www.sophieagnel.com/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.sophieagnel.com</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Joke Lanz_3.jpeg"> </div> </div> <h3>Joke Lanz (Schweiz)</h3> <p> Joke Lanz (*1965 Basel), gilt seit gut 30 Jahren unangefochten als einer der prominentesten und kreativsten Köpfe der Internationalen Noise und Performance Szene. Sei es mit der Schimpfluch-Gruppe, mit Sudden Infant oder als Turntablist und Performer: Joke Lanz zerstört Erwartungen und Sicherheitsnetze, bricht auf, irritiert und fasziniert. Bei Christian Marclay hat er mitgewirkt, Thurston Moore hat ihn ge-remixed, mit Peter Kowald, Shelley Hirsch, Z'EV, Sophie Agnel, Lasse Marhaug, Dieb13, Olaf Rupp, Mat Pogo, Rudolf Eb.er, Johannes Bauer, Martin Tétreault, Audrey Chen, Michael Vatcher u.v.a. hat er Bühne und körperliche Heftigkeit geteilt. Die Liste ist lang. Vor einiger Zeit hat Joke Lanz in Bern und Basel den Adolf Wölfli in einem Theater Stück von Meret Matter gespielt. Er gibt schon mal Workshops in Kairo, zeigt seine Collagen in Tokyo, spielt mit Sudden Infant im 100 Club in London oder scratched als Solist mit dem Radio Symphonieorchester Wien. </p> <p> Artist Residencies in Berlin (1998), London (2004), Cairo (2012), Workshops und Lectures an der Musik Akademie Luzern, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Universität Stellenbosch, Contemporary Art Centre Vilnius wechseln sich ab. 2015 war er für den Swiss Music Prize nominiert. Unzählige Veröffentlichungen auf Internationalen Labels u.a. Schimpfluch, Blossoming Noise, RRR, Voodoo Rhythm, Harbinger Sound, Tochnit Aleph, iDeal Recordings, Klanggalerie, Nihilist Records, Marhaug Forlag. Joke Lanz hat an zahlreichen Festivals und Tourneen in Europa, USA, Mexico, Israel, Japan, Taiwan, Hong Kong und Südafrika teilgenommen und lebt heute in Berlin. </p> <a href="http://www.suddeninfant.com/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.suddeninfant.com/</a> </div> <!-- Natacha Muslera | Catherine Jauniaux --> <h2 id="natachaundcatherine">Natacha Muslera | Catherine Jauniaux</h2> <p> Natacha Muslera (F) Stimme<br> Catherine Jauniaux (F) Stimme </p> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Muslera Natacha_3.jpg"> </div> </div> <h3>Natacha Muslera (Frankreich)</h3> <p> Natacha Muslera ist Klanggestalterin und bildende Künstlerin. Die Stimme ist gleichzeitig ihr Instrument und ihr bevorzugtes Forschungswerkzeug. Sie arbeitet in den Bereichen experimentelle Musik, Klangpoesie sowie in Performance, Video und Film. </p> <p> In den 1990er Jahren widmete sie sich in Paris der elektronischen Musik, komponierte rekonstruierte Songs und schrieb Gedichte für verschiedene theoretisch-konzeptuelle Plattformen und Gruppen, mit denen sie regelmäßig auftrat: Natïmbales, Asanisimasa, Terrain Vague, Anus Solaire, Tsikamoï, Le Scnhi, Toc Toc. 2000 wandte sie sich der freien Improvisation und der Musik aus Geräuschen (Noise) zu und ist nicht nur in Frankreich, sondern auch an vielen verschiedenen Orten in Kanada, Russland, Palästina und vielen Ländern Europas aufgetreten. </p> <p> Seit 2002 arbeitet sie in der audiovisuellen Kunst: Performances, Filme, Videos, Installationen. Gleichzeitig begann sie 2002 an verschiedenen Institutionen in Frankreich und Europa Stimmtherapie zu unterrichten. Im Jahr 2007 richtete sie ein Gesangslabor für Les Bancs Publics ein. Derzeit arbeitet sie mit Jean Sébastien Mariage (E-Gitarre), eRikm (Elektronik), Michel Doneda (Saxophone). Mit Cécile Duval bearbeitet sie zweistimmig Gedichte von C. Prigent und Ch. Pennequin, sowie Haikus in japanischer Sprache. In den Jahren 2012-2013 initiierte Natacha Muslera den Tac-Til-Chor - einen Chor aus Sehenden und Blinden - unter der Leitung von Les Bancs Publics und in Partnerschaft mit dem Komponisten-Kollektiv GMEM (Marseille). </p> <a href="http://natachamuslera.org" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.natachamuslera.org</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Jauniaux Catherine.jpeg"> </div> </div> <h3>Catherine Jauniaux (Frankreich)</h3> <p> Catherine Jauniaux ist eine in Frankreich geborene Sängerin und Komponistin, die ihre Karriere im Alter von 15 Jahren als Schauspielerin bei Roland Topor in Belgien begann. In den späten 1970er und 1980er Jahren sang sie mit mehreren experimentellen Rockgruppen, darunter Aksak Maboul und The Work. 1983 schloss sie sich mit The Work's Tim Hodgkinson (Ex-Henry Cow) in London zusammen, um ihr erstes Soloalbum Fluvial aufzunehmen. Anfang der 1990er Jahre zog Catherine Jauniaux nach New York City, wo sie Teil der Downtown-Musikszene wurde und mit einer Reihe von einflussreichen Musikern auftrat, darunter Fred Frith, Tom Cora, Marc Ribot, Zeena Parkins, und Butch Morris. Mit Ikue Mori gründete sie das Duo Vibraslaps. 1995 zog Jauniaux nach Südfrankreich, wo sie weiterhin mit verschiedenen europäischen Musikern auftrat, darunter Louis Sclavis, Heiner Goebbels, Otomo Yoshihide, Christian Marclay und Erik M. </p> <p> Jauniaux arbeitet regelmäßig mit Künstlern aus den Bereichen Tanz und Film zusammen und sang 1991 in der Oper von Heiner Goebbels, Römische Hunde, in Frankfurt. Sie wird als "Ein-Frau-Orchester", als "menschlicher Sampler" bezeichnet und ist inspiriert von traditioneller Musik, sowohl real als auch imaginär. Ihre Auftritte verbinden Ernsthaftigkeit und Humor. Sie erforscht Klang, Emotion, Melodie und Abstraktion, und ihre stimmlichen Improvisationen reichen von „traditionellen französischen Chansons über hauchdünnen Folk bis hin zu dadaistischem Glossolalia”. </p> </div> <!-- Doneda | Fite | Frangenheim | Lehn | Griener --> <h2 id="michelundco">Doneda | Fite | Frangenheim | Lehn | Griener</h2> <p> Michel Doneda (F) Saxofone<br> Niklas Fite (S) Gitarre<br> Thomas Lehn (A) analoger Synthesizer<br> Alexander Frangenheim (D) Kontrabass<br> Michael Griener (D) Schlagzeug </p> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Doneda Michel_2.jpg"> </div> </div> <h3>Michel Doneda (Frankreich)</h3> <p> Michel Doneda (*1954 in Brive-la-Gaillarde), der spielt ausschließlich Sopransaxophon und Sopraninosaxophon spielt, begann seine Musikerkarriere im Alter von 15 Jahren in lokalen Bands. Zu Beginn der 1980er Jahre gründete er in Toulouse das Saxophon-Trio Hic et Nunc mit Didier Masmalet und Steve Robins, arbeitete in Marseille mit der Formation GRIM und mit Louis Sclavis. Später spielte er auf dem Festival von Chantenay-Villedieu und arbeitete mit der Musiker-Kooperative Nato zusammen, außerdem spielte er in dieser Zeit mit Musikern wie Fred Van Hove, John Zorn, Lol Coxhill, Raymond Boni, Phil Wachsmann, Ravi Prasad und Joëlle Léandre. </p> <p> Im Jahr 1986 wurde er Mitglied eines Trios mit Daunik Lazro am Baritonsaxophon und Lê Quan Ninh als Schlagzeuger und nahm erste Alben unter eigenem Namen auf. Ende der 1980er Jahre arbeitete er auch im Trio mit Alain Joule und Barre Phillips sowie mit Dominique Regef und Elvin Jones sowie in unterschiedlichen Formationen mit Beñat Achiary. Im Jahr 1993 reiste er nach Gabun, wo er die dortige afrikanische Musik erforschte; nach seiner Rückkehr spielte er u. a. mit Elliott Sharp und Jin Hi Kim. 1994 nahm er ein Album für das damalige Freejazz-Label FMP auf, Open Paper Tree. 1998 entstand das Soloalbum Anatomie des Clefs. Im Jahr 2007 spielte er in Paris gemeinsam mit dem Tenorsaxophonisten Mats Gustafsson und der Gruppe Sonic Youth. Er arbeitet häufig im Trio John Russell und Roger Turner. </p> <a href="http://puffskydd.free.fr/neda/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">http://puffskydd.free.fr/neda/</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Fite Niklas.jpg"> </div> </div> <h3>Niklas Fite (Schweden)</h3> <p> Niklas Fite (*1995) ist ein schwedischer Improvisator. Er spielt Akustik- und E-Gitarre und Banjo und konzentriert sich auf detailliertes Spiel mit engen und komplexen Interaktionen. Als Teenager, nachdem er mehrere Jahre lang Jazz gespielt hatte, begann er in Stockholm mit der improvisierten Musikszene. Seitdem ist er in Berlin, London und Kopenhagen tätig und spielt Konzerte mit vielen verschiedenen Arten von Musikern aus den Bereichen Klassik, Jazz, bildende Kunst und mehr. Seine Musik ist geerdet und stark mit der europäischen freien Improvisation verbunden durch seine Zusammenarbeit mit Musikern wie Günter Christmann, Mats Gustafsson, Sven-Åke Johansson, John Russell und anderen. Im Jahr 2018 veröffentlichte er im Duo mit Alexander Frangenheim die CD "Sugar is a necessary fluid". Er lebt derzeit in Kopenhagen. </p> <a href="https://soundcloud.com/niklas-fite" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.soundcloud.com/niklas-fite</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Lehn Thomas_3.jpeg"> </div> </div> <h3>Thomas Lehn (Österreich)</h3> <p> Thomas Lehn (*1958 in Fröndenberg/Ruhr) ist Pianist, analoger Synthesizerspieler, Komponist und Interpret zeitgenössischer Musik. Seine akademische Ausbildung umfasst ein Studium der Tontechnik an der Hochschule für Musik Detmold sowie Klassik und Jazz-Piano an der Hochschule für Musik in Köln. </p> <p> In den 80er Jahren nahm er wiederholt an Kursen des Studios für pianistische Interpretation bei Prof. Jürgen Uhde sowie an Kursen für Neue Musik in Darmstadt teil. Seit den 1980er Jahren tritt er als interpretierender Pianist auf, sowohl in der zeitgenössischen Neuen Musik mit zahlreichen Erstaufführungen als auch in der traditionellen komponierten Musik der Klassik/Romantik. Seit Anfang der 90er Jahre entwickelte er umfangreiche Aktivitäten in internationalen Kooperationen als Interpret von live-elektronischer Musik, basierend auf der Klangsynthese von analogen Synthesizern der späten 60er Jahre, wobei er fast ausschließlich den EMS Synthi A verwendet. </p> <p> Im Jahr 2000 erschien sein Soloalbum Feldstärken auf dem deutschen Label Random Acoustics. Er spielt hauptsächlich seine eigene elektronische Musik und erweitert seine Arbeit um live und im Studio produzierte Synthesizer-Interpretationen von elektronischen Kompositionen von Komponisten wie Boguslav Schaeffer, Éliane Radigue, Peter Jakober, Anthony Pateras und anderen. Die Realisierung von Boguslav Schaeffers Elektronischer Symphonie ist auf der CD PRES Scores auf dem polnischen Label Bolt/Monotype dokumentiert. Im Jahr 2012 spielte er als Solist die Uraufführung von OCCAM VI für Synthesizer solo von Éliane Radigue beim Festival Faithful! (Berlin) und - zusammen mit dem KlangForum Wien - dort für Synthesizer und 15-teiliges Ensemble des österreichischen Komponisten Peter Jakober am musikprotokoll Graz und im Konzerthaus Wien. </p> <p> Zu seinen langfristig arbeitenden Ensembles gehören die Trios Konk Pack, Toot und Thermal sowie die Duos mit Marcus Schmickler, Gerry Hemingway und Urs Leimgruber, sowie größere Formationen wie MIMEO, SHIFT, 6IX und Vario 34. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied des Ensembles]h[iatus, das sich sowohl den Praktiken der Interpratation als auch der Improvisation widmet. Zu seinen neuere Ensembles gehört die Trio-Formation mit dem Pianisten John Tilbury sowie John Butcher. Er tritt weltweit auf den wichtigen Festivals auf und sein Werk ist auf rund 100 CDs dokumentiert. </p> <a href="http://www.thomaslehn.com/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.thomaslehn.com</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Frangenheim Alexander_1.jpeg"> </div> </div> <h3>Alexander Frangenheim (Deutschland)</h3> <p> Alexander Frangenheim (*1959 in Wuppertal) studierte zunächst Bildhauerei, und dann klassischen Kontrabass bei Reinald Schwarz und für eine kurze Zeit bei Wolfgang Güttler. Seit 1988 spielte er mit zahlreichen Musikern der internationalen Improvisationsszene und entwickelte Mitte der 1990er Jahre während längerer Aufenthalte in London zahlreiche Kooperationen mit den englischen Musikern, u.a. mit Chris Burn, Roger Turner, John Russell, Phil Durant und John Butcher, aber auch mit den deutschen Musikern Axel Dörner und Thomas Lehn. Er war Mitglied im Ensemble Zeitkratzer und spielte kontinuierlich in Christmanns VARIO-Formationen und multimedialen con moto-Ensemblen. Von 1995 bis 2010 war ihm die musikalische Auseinandersetzung mit Tanz wichtiges Arbeitsgebiet (Auftritte u.a. mit Nigel Charnock, David Zambrano, Fine Kwiatkowski, Julyen Hamilton, Jose Luis Sultan und Vera Mantero). </p> <p> Von1992 bis 2003 organisierte er das Festival „concepts of doing- Interaktion Tanz Musik“ in Stuttgart, das er seit 2012 in Berlin als “concepts of doing - Festival Zeitgenössische Musik” fortsetzt. Er komponierte die Musik für die Experimental-Filme “Lupinen löschen”, (Premiere bei der Berlinale 2007 im Forum Expanded), sowie “EZB 2011-2012”, der 2015 für den Preis der Deutschen Filmkritik /Experimentalfilm nominiert wurde (Filmemacherin für beide Filme: Sabine Schöbel). Mit studioboerne45 hat er einen wichtigen Produktionsort und Aufnahmestudio für die freie Szene in Berlin geschaffen. </p> <p> Seine Musik ist auf 40 CDs dokumentiert. Neben zwei Solo-CDs wurden in den letzten Jahren u.a. veröffentlicht: “light air gets dark” mit Roger Turner und Isabelle Duthoit, “sugar is a necessary fluid” mit dem jungen schwedischen Gitarristen Niklas Fite, sowie Anfang 2019 ”Frost Burning” mit den berliner Musikern Biliana Voutchkova und Antonis Anissegos. Herbst 2020 erscheint die CD “Vario 34-3” zusammen mit Günter Christmann, Mats Gustafsson, Thomas Lehn und Paul Lovens. Er lebt in Berlin und Herrischried im Südschwarzwald. </p> <a href="http://frangenheim.de/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.frangenheim.de</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Griener Michael.jpeg"> </div> </div> <h3>Michael Griener (Deutschland)</h3> <p> Michael Griener (*1968 in Nürnberg), lebt seit 1994 in Berlin. Unter dem Eindruck der von Günter Christmann initiierten „Hohe-Ufer-Konzerte“ beschäftigte er sich schon früh intensiv mit den vielfältigen Formen der Jazztradition, der Freien Improvisation und Neuen Musik; darauf folgend längere Zusammenarbeit mit Günter Christmann in verschiedenen Vario-Projekten ( u.a. C.I.M.-Festival Den Haag 1990, Moers-Festival 1992, Wittener Tage für Neue Kammermusik1993, Interplay FMP 2006). </p> <p> Sein Duo KIMMO ELOMAA mit dem Live-Elektroniker Jayrope wurde 2001 mit einem Förderpreis des Berliner Senats ausgezeichnet. Im März 2006 erhielt er beim "Neuen Deutschen Jazzpreis" in Mannheim die Auszeichnung als "kreativster Solist. </p> <p> Zurzeit spielt er u.a. mit den Formationen: Uli Gumpert Quartet, TGW (Thieke-Griener-Weber), a Duo with Ernst-Ludwig Petrowsky, Lacy Pool, Squakk and Carl-Ludwig Hübsch‘ Primordial Soup und hat ausgedehnte Konzertreisen in die Türkei, Israel, die Niederlande, die Schweiz, Marokko, Polen, Österreich, Spanien, USA und Frankreich unternommen. Ausserdem unterrichtet Griener Schlagzeug an der Musikhochschule Dresden “Carl Maria v. Weber”, Jazzgeschichte und Rhythmik an der Jazzschule Berlin. </p> <p> Griener spielte mit vielen international profilierten Musikern der Improvisation zusammen, darunter Tal Farlow, Herb Ellis, Mal Waldron, Evan Parker, Ellery Eskelin, Dave Liebman, John Zorn, Butch Morris, Ken Vandermark,Ernst-Ludwig Petrowsky, Barry Guy, Paul Lovens, Zeena Parkins, Keith Tippett, Sirone, Uli Gumpert, Aki Takase, Mats Gustafsson, Alexander v. Schlippenbach, Joelle Leandre, Günter Christmann, Conny Bauer, Johannes Bauer, Frank Gratkowski, Phil Minton, Tony Buck, Matthias Schubert, David Moss, Axel Dörner, Lu Hübsch und Claudio Puntin. </p> <p> Er veröffentlichte eine ganze Reihe von CD’s u.a. auf Hat Hut, Intakt, FMP, Jazzwerkstatt, Moers Music, Gligg Records, NRW, between the lines, Konnex, Mons Records, Laika Records, Hybrid. </p> <a href="http://michaelgriener.de" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.michaelgriener.de</a> </div> <!-- Harald Kimmig --> <h2 id="haraldkimmig">Harald Kimmig</h2> <p> Harald Kimmig (D) Violine </p> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Kimmig Harald.jpeg"> </div> </div> <h3>Harald Kimmig (Deutschland)</h3> <p> Harald Kimmig (*1956 in Offenburg) ist ein deutscher improvisierender Musiker, Performer und Komponist. In einen Arbeiten geht es ihm um die Erforschung von Klängen und Formen mittels der Improvisation und deren mit Verbindungen mit anderen Künsten. In seinen Musik-Ensembles spielt er vor allem improvisierte Musik . Beeindruckend ist der Kosmos aus Klängen, den er auf seiner Violine entstehen lässt. Auf virtuose Art kombiniert er auf dem Instrument erzeugte Geräusche mit konventionellem Violinspiel. So hat er über die Jahre einen einzigartigen, unverwechselbaren Stil entwickelt. </p> <p> In der Vergangenheit arbeitete er u.a. mit Peter Kowald, Cecil Taylor, John Tchicai, Steve Lacy, aktuell ist er neben Solo-Programmen im Trio Kimmig-Studer Zimmerlin, EKT (eriKm, Olaf Tzschoppe, Harald Kimmig) im Duo mit Ephraim Wegener, Lilo Stahl u.a. zu hören. </p> <p> Für seine Performance ‚Interface‘ erhielt er 2019 den Tanz- und Theaterpreis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart. </p> <a href="https://www.haraldkimmig.de/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.haraldkimmig.de</a> </div> <!-- Hans Koch | Jonas Kocher | Frantz Loriot --> <h2 id="hansundco">Hans Koch | Jonas Kocher | Frantz Loriot</h2> <p> Hans Koch (CH) Klarinetten Saxofone<br> Jonas Kocher (CH) Akkordeon<br> Frantz Loriot (F) Viola </p> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Koch Hans.jpeg"> </div> </div> <h3>Hans Koch (Schweiz)</h3> <p> Hans Koch (*1948 in Biel) ist ein Schweizer Holzbläser (Klarinette, Bassklarinette, Kontrabassklarinette, Sopran- und Tenorsaxophon, Elektronik, Sampling, Sequenzer) und Komponist, der im Bereich des Jazz und der freien Improvisation auftritt. Als Holzbläser entwickelte er einen sehr eigenständigen Stil. </p> <p> Nach absolviertem klassischem Musikstudium an den Konservatorien in Biel und Zürich und einer anfänglichen Karriere als Orchestermusiker hat er seit 1981 mit Musikern wie Werner Lüdi, Cecil Taylor, Fred Frith, Paul Lovens, Louis Sclavis, Evan Parker, Barry Guy, Barre Phillips, Joëlle Léandre, Paul Bley, Jim O’Rourke, Fennesz, Anthony Coleman oder Butch Morris gemeinsam gespielt. Regelmäßig arbeitete er mit dem Cellisten Martin Schütz und den Schlagzeugern Fredy Studer bzw. Marco Käppeli zusammen, sowie auch mit dem Schweizer Komponisten Daniel Ott. Auch bildet er ein Trio mit Urs Leimgruber und Omri Ziegele. Als Komponist prägte er von Anfang an den eigenständigen Sound des für sein hard core-Spiel bekannten Trios Koch-Schütz-Studer, das der Filmemacher Peter Liechti in seinem Film Hardcore Chambermusic porträtiert hat. Weiterhin komponierte er Musik für Hörspiele und Filme. Mit dem Einbezug von Elektronik, Samples und Computer erweiterte er seit den 1990er Jahren die Klänge seiner Instrumente. </p> <p> Koch zählt zu den innovativen improvisierenden Holzbläsern in Europa. 1985 wurde er als bester Solist beim Jazzfestival Lugano ausgezeichnet. Er erhielt 1986 den Kulturpreis der Stadt Biel, 2002 den Musikpreis des Kantons Bern und immer wieder Arbeitsstipendien und Werkbeiträge Schweizer Kantone. </p> <a href="https://www.hansko.ch" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.hansko.ch</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Kocher.jpeg"> </div> </div> <h3>Jonas Kocher (Schweiz)</h3> <p> Der Schweizer Akkordeonspieler, Elektronik-Musiker und Komponist Jonas Kocher (*1977), studierte an der Hochschule der Künste Bern bei Teodoro Anzellotti (Akkordeon), Pierre Sublet und Georges Aperghis (Théâtre Musical). Kocher spielte in verschiedenen Projekten von Ruedi Häusermann und Daniel Ott. Derzeit tritt er mit vielen improvisierten Musikprojekten in der Schweiz und Europa als Akkordeonist und Elektronik-Musiker auf. Er arbeitete mit Künstlern wie Urs Leimgruber, Paed Conca, Peter Evans, Michel Doneda, Christian Wolfarth, Christian Weber, Thomas Lehn, Lukatoyboy, Duo Blank Disc, Ensemble Rue du Nord, Radu Malfatti, Irena Tomažin, Kasper T. Toeplitz, Christof Kurzmann und Raed Yassin zusammen. Kocher war Initiator und Organisator der Swiss-Balkan Creative Music (2007-2008). Er ist im Bereich des Neuen Musiktheaters Autodidakt und präsentierte seine theatralischen Musikkompositionen u.a. an der Biennale Bern, dem Theater Basel, dem Zentrum Paul Klee, dem Festival Encuentros Buenos Aires, der KlangKunstBühne Berlin, dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel, dem Festival Concentus Moravie und der Biennale Zagreb. Er komponiert regelmässig Musik für Radiobeiträge für das Schweizer Radio DRS2. Von 2004 bis 2005 war er sechs Monate lang als Komponist an der Cité des Arts, Paris, tätig und erhielt das Stipendium des Kantons Bern. Im Jahr 2005 wurde Kocher mit dem Kulturpreis der Stadt Nyon (CH) ausgezeichnet. Derzeit arbeitet er im Duo mit Joke Lanz, im Trio mit Axel Dörner und Jacques Demierre, im Duo mit Gaudenz Badrutt, im Trio mit Hans Koch und Gaudenz Badrutt, mit Tomaž Grom und Bertrand Denzler und dem Šalter Ensemble. </p> <a href="https://www.jonaskocher.net/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.jonaskocher.net</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Frantz Loriot.jpeg"> </div> </div> <h3>Frantz Loriot (Frankreich)</h3> <p> Der französisch-japanische Bratschist Frantz Loriot (*1980 in Paris) tritt als Solist auf und ist in einer Reihe von internationalen Ensembles aktiv, die sich hauptsächlich mit improvisierter Musik beschäftigen. Er trägt oft zu interdisziplinären Projekten in den Bereichen Tanz, Theater, Bildende Kunst und Poesie bei. Loriot ist regelmäßig auf der ganzen Welt auf Tournee (Europa, USA, Südamerika, Japan und im Nahen Osten) und wurde als „Artist in Residence” von verschiedenen Festivals, Veranstaltungsorten und Ensembles eingeladen (u.a. Météo Mulhouse Music Festival, Moods, Ensemble Musica Nova). Frantz Loriot war in Paris und New York zuhause und lebt heute in Zürich. </p> <a href="http://www.frantzloriot.com" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.frantzloriot.com</a> </div> <!-- Elisabeth Harnik | Joëlle Léandre --> <h2 id="elisabethundjoelle">Elisabeth Harnik | Joëlle Léandre</h2> <p> Elisabeth Harnik (A) Klavier<br> Joëlle Léandre (F) Kontrabass </p> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Harnik Elisabeth.jpg"> </div> </div> <h3>Elisabeth Harnik (Österreich)</h3> <p> Die freischaffende Komponistin und Pianistin Elisabeth Harnik (*1970 in Graz), studierte zunächst klassisches Klavier, später folgte das Kompositionsstudium bei Beat Furrer an der Kunstuniversität Graz. Harniks kompositorische Aktivitäten führen zu Aufträgen und Werkaufführungen im In- und Ausland. Ihre Werke werden international aufgeführt u.a. von Ensemble Schallfeld, Klangforum Wien, Ensemble die reihe, Fidelio Trio London. </p> <p> Als Improvisationsmusikerin ist sie solo und in Ensembles mit exponierten Vertreter*innen des zeitgenössischen Jazz weltweit zu hören und spielte auf vielen Festivals wie wie dem V:NM-Festival Graz, dem Ulrichsberger Kaleidophon, den Nickelsdorfer Konfrontationen, dem Artacts Festival St. Johann, dem Music Unlimited Festival Wels, dem Beethoven Fest Bonn, dem Comprovise Festival Köln, dem Fábrica Festival São Paulo/Brasilien. </p> <p> Internationale Zusammenarbeiten u.a. mit Johannes Bauer, Melvyn Poore, Thomas Lehn, Gianni Mimmo, Joëlle Léandre, Isabelle Duthoit, Emmanuel Cremer, Paal Nilssen-Love Dominic Lash, Taylor Ho-Bynum, Tomas Fujiwara, Fay Victor, Michael Zerang, Dave Rempis, Fred Lonberg-Holm, Ken Vandermark, Tim Daisy und Clayton Thomas. </p> <a href="http://elisabeth-harnik.at/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.elisabeth-harnik.at</a> </div> <div class="artist-bio"> <div class="img-rel-wrapper"> <div class="img-abs-wrapper"> <img src="/deutsch/aktuell/artistpics/Leandre Joelle.jpg"> </div> </div> <h3>Joëlle Léandre (Frankreich)</h3> <p> Joëlle Léandre (*1951 in Aix-en-Prevence) arbeitet als Kontrabassistin sowohl als Interpretin Neuer Musik als vor allem auch als Improvisationsmusikerin. Sie ist eine der führenden Musikerinnen in der Improvisation und darüber hinaus. „Auf den vier Saiten des Instrumentes und mit der fünften, als die sie ihre Mezosopran-Stimme definiert, formt die auch literarisch tätige Musikerin Gesamtkunstwerke, die nach dem Prinzip der literarischen Collage auf die Gleichzeitigkeit von Gegensätzlichem zielen.“ </p> <p> Sie studierte klassischen Kontrabass in Paris und erhielt 1976 einen ersten Preis am conservatoire de Paris. Als Studentin entdeckte sie sowohl den Jazz als auch die Neue Musik und war Mitglied des Ensemble Intercontemporain von Pierre Boulez. Danach setzte sie ihre Studien mit einem Stipendium am Center for creative and performing arts in Buffalo u. a. bei John Cage, Morton Feldman und Giacinto Scelsi fort. Komponisten wie Earle Brown oder John Cage haben Werke für sie geschrieben und auf ihrem Debüt-Album »Contrebassiste« (1981) präsentierte sie Eigenkompositionen und Improvisationen zu eingespielten Tonbändern. </p> <p> Als Improvisatorin arbeitete sie unter anderem mit Derek Bailey George Lewis, Susan Ibarra, Anthony Braxton, Annick Nozzati. Mit Maggie Niccols und Irene Schweizer bildet sie das Trio Les Diaboliques und mit Marilyn Crispell, Urs Leimgruber und Fritz Hauser das Quartet Noir. 2005 wurde sie vom Jazzfestival in Le Mans als Artist in Residence ausgezeichnet. Ihre Musik ist auf mehr als 150 Tonträgern dokumentiert. Als Autorin hat sie A voix basse (2009) und den Gedichtband Caraque (1993) veröffentlicht. </p> <a href="https://www.joelle-leandre.com/" target="_blank" style="font-size: 14px; text-decoration: underline;">www.joelle-leandre.com</a> </div> </div> <p class="codhead"> </p> </body> </html>